Kerstin Gebhardt Hundepsychologin/-trainerin
Kerstin Gebhardt Hundepsychologin/-trainerin
 

Angst

Angst ist ein ungutes Gefühl. Wenn meine Angst vor etwas sehr groß ist bekomme ich Magenschmerzen, fange an zu schwitzen oder mache mir vor Angst fast in die Hose. Jeder kennt dieses Gefühl in der ein oder anderen Situation und bei manchen Dingen kann man auch nicht erklären, warum man gerade Angst hat. Liegt es daran, daß man die Situation schon kennt und als gefährlich eingestuft hat oder eben weil man sie nicht kennt und nicht einschätzen kann? Die Angst ist einfach da und macht einem zu schaffen. Oftmals hat man auch das Gefühl, dass man mit zunehmendem Alter immer ängstlicher wird, auch hier spielen Erfahrungen aus der Vergangenheit eine große Rolle. Wenn ich noch als Kind unbefangen bin und sehr neugierig an alles herangehe, verändert sich das mit der Zeit, wenn ich viele negative Erfahrungen im Leben gemacht habe oder meine Eltern mich zu behütet aufwachsen lassen. Vielleicht war meine Mutter auch schon eine eher ängstliche Person, die schon Gefahren sah, wo keine waren?

 

Was kann ich dann machen, damit ich die Angst überwinde? Ich kann vor dem was mir Angst macht ausweichen, mich langsam annähern und schauen, ob es wirklich so schlimm ist, so tun als wäre ich unsichtbar oder ich kann drohen und hoffen, daß es ausreicht und das, was mir Angst macht, entfernt sich oder verschwindet. Falls meine ganzen Strategien aber nicht helfen, ich nicht ausweichen kann, meine Drohungen nicht ernst genommen  oder sogar noch belächelt werden. Dann gibt es für mich nur noch einen Ausweg ich greife u.U. an.

 

Dieses Verhalten kann man fast 1 zu 1 auf unseren Hund übertragen:  Auch er kann Magenschmerzen bekommen, vor lauter Angst Pippi und Kot absetzen, Schweißpfoten bekommen und Hecheln. Er kann sich dazu noch körperlich sehr gut ausdrücken mit eingezogenem Schwanz und nach hinten gelegten Ohren oder sehr hechelnd mit riesengroßen Augen, da er ein Meister der Körpersprache ist. Er kann knurren und bellen, damit die vermeintliche Gefahr vor ihm ausweicht, wenn er es selbst nicht kann, durch die Leine gehindert.

 

Nun stellen Sie sich aber vor, Sie werden obwohl Sie Angst haben und dies auch lautstark zeigen von Ihrem geliebten Menschen festgehalten, aufgefordert ruhig zu sein und wenn Sie es aber nicht sind, mit der Wasserpistole in die Augen gespritzt oder mit fisher dics oder anderen Rappeldosen erschreckt. Was passiert dann mit Ihnen? Ist das alles hilfreich, um Ihnen die Angst zu nehmen oder fangen Sie vielleicht demnächst noch früher und noch kräftiger an sich gegen die Gefahr zu schützen? Können Sie Ihrem geliebten Menschen noch vertrauen, obwohl er überhaupt nicht weiß, was in den Situationen zu tun ist? Wollen Sie in nächster Zeit überhaupt noch mit ihm aus dem Haus? Denken Sie mal darüber nach, ob Strafe bei Angst zu empfehlen ist!

 

Gerne helfe ich Ihnen bei Ihrem ängstlichen Hund sein Verhalten zu verstehen und es zu verändern mit Methoden, die helfen und nicht verschlimmern.

 

Ihre Kerstin Gebhardt

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Kerstin Gebhardt
Am Neuenhof 55
40629 Düsseldorf

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Die Erlaubnis vom Veterinäramt gemäß § 11 Abs. 1 Nr. 8 f des Tierschutzgesetzes für die Ausbildung von Hunden für Dritte und die Anleitung von Hunden durch die Tierhalter wurde am 26.02.2015 erteilt.

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